BASF-Chemiker erhält Siegfried Medal 2008

Professor Dr. Klaus Ditrich, Mitarbeiter der biokatalytischen Forschung der BASF, wird mit der „Siegfried Medaille für zukunftsweisende Arbeiten in der Prozesschemie“ ausgezeichnet. Das Schweizer Unternehmen Siegfried Ltd, Zofingen, verleiht den renommierten Preis in Zusammenarbeit mit dem Institut für organische Chemie der Universität Zürich alle zwei Jahre. Zu der international zusammengesetzten Jury, geleitet von Professor Jay Siegel, Universität Zürich, Dr. Hans-Rudolf Marti, Siegfried Ltd, gehören Vertreter aus Industrie und Wissenschaft aus Europa, den USA und Asien, dabei auch der Nobelpreisträger Professor Ryoji Noyori, Japan. Die Verleihung des mit 10.000 Schwei-zer Franken dotierten Preises findet am 4. September 2008 im Rahmen des Siegfried-Symposiums in Zürich statt.
Realisierbare Herstellverfahren chiraler Zwischenprodukte
Ausgezeichnet werden die Arbeiten von Ditrichs Forschungsteam zur Entwicklung technisch realisierbarer Produktionsverfahren für optisch aktive Amine, Alkohole und Carbonsäuren. Diese chiralen Zwischenprodukte, die die BASF unter dem Handelsnamen ChiPros® vermarktet, nutzen Kunden des Unternehmens als Schlüsselbausteine bei der Synthese von Wirkstoffen für Pflanzenschutzmittel und Pharmazeutika. Ditrich war insbesondere an der Entwicklung eines Prozesses zur industriellen Herstellung von optisch aktiven Aminen beteiligt. Schlüsselschritt ist die Nutzung einer enzymkatalysierten Reaktion, die die hocheffiziente Trennung der beiden im Ausgangsmaterial vorliegenden Enantiomere ermöglicht.

Enantiomere heißen die beiden in chiralen Molekülen vorliegenden Molekül-Typen. Sie ähneln sich wie eine linke und rechte Hand (griechisch „cheir“) und verhalten sich wie Bild und Spiegelbild, sind aber nicht deckungsgleich. Ein kleiner Unterschied, der aber große Bedeutung auf die daraus hergestellten Wirkstoffe hat: Nur einer der beiden Molekül-Typen zeigt die gewünschte Wirkung im fertigen Produkt. Chirale Moleküle spielen heute für die Herstellung von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln eine wesentliche Rolle.

BASF: wachsendes Portfolio an chiralen Zwischenprodukten
Die BASF bietet ihren Kunden ein breites, stetig wachsendes Portfolio an chiralen Aminen, beta-Aminosäuren, Aminoalkoholen, aromatischen und aliphatischen alpha-Hydroxysäuren, Alkoholen sowie Epoxiden. Auf Grund langjähriger Erfahrung auf diesem Arbeitsgebiet kann das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden auf der ganzen Welt schnell und gezielt neue chirale Zwischenprodukte entwickeln und produzieren. Möglich sind Lieferumfänge vom Labormaßstab bis hin zu großtechnischen Mengen. Das Unternehmen betreibt derzeit an seinen Standorten Ludwigshafen (Deutschland) und Geismar (USA) drei Produktionsanlagen für ChiPros mit einer Gesamtkapazität von über 4.000 Tonnen pro Jahr.
Chirale Zwischenprodukte sind Beispiele für eine gelungene Nutzung der Weißen Biotechnologie, die die BASF als eine Schlüsseltechnologie im 21. Jahrhundert sieht. Die Weiße Biotechnologie – auch industrielle Biotechnologie genannt – ermöglicht zahlreiche Produkt- und Verfahrensinnovationen, die auf anderen Wegen meist nicht zu erreichen wären. Dabei werden mit Hilfe von Mikroorganismen (Fermentation) oder isolierten Enzymen (Biokatalyse) Produkte wie beispielsweise Enzyme und chirale Zwischen¬produkte hergestellt. BASF verfügt über fast drei Jahrzehnte Erfahrung in diesem Arbeitsgebiet.
Über Siegfried
Die Siegfried Gruppe ist ein weltweit im Bereich Life Science tätiges Unternehmen mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Malta und den USA. Ende 2007 beschäftigte Siegfried rund 900 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von rund 318 Millionen Franken. Die Siegfried Holding AG ist an der Schweizer Börse notiert. Siegfried ist in zwei Marktfeldern tätig. Siegfried Actives entwickelt und produziert pharmazeutische Aktivsubstanzen für die forschende Pharmaindustrie, entsprechende Zwischenstufen und Standardprodukte. Siegfried Generics stellt komplexe Generika her.
Über BASF
Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und ver-marktet das mit etwa 600 Produkten umfassendste Sortiment an Zwischenprodukten weltweit. Zu den bedeutendsten Produktgruppen zählen Amine, Diole, Polyalkohole sowie Säuren und Spezialitäten. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Aus-gangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der Unternehmensbereich Zwischenprodukte agiert aus Standorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Im Jahr 2007 erzielte der nach ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensbereich mit 2.600 Mitarbeitern einen Um-satz von etwa 2,5 Milliarden Euro.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.basf.de/zwischenprodukte.
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Öl und Gas über Chemikalien, Kunststoffe und Veredlungsprodukte bis hin zu Pflanzenschutzmitteln und Feinchemikalien. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF beschäftigt mehr als 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von fast 58 Milliarden €.
Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de.

Ludwigshafen {mosgoogle}
BASF-Chemiker erhält Siegfried Medal 2008
Professor Dr. Klaus Ditrich, Mitarbeiter der biokatalytischen Forschung der BASF, wird mit der „Siegfried Medaille für zukunftsweisende Arbeiten in der Prozesschemie“ ausgezeichnet. Das Schweizer Unternehmen Siegfried Ltd, Zofingen, verleiht den renommierten Preis in Zusammenarbeit mit dem Institut für organische Chemie der Universität Zürich alle zwei Jahre. Zu der international zusammengesetzten Jury, geleitet von Professor Jay Siegel, Universität Zürich, Dr. Hans-Rudolf Marti, Siegfried Ltd, gehören Vertreter aus Industrie und Wissenschaft aus Europa, den USA und Asien, dabei auch der Nobelpreisträger Professor Ryoji Noyori, Japan. Die Verleihung des mit 10.000 Schwei-zer Franken dotierten Preises findet am 4. September 2008 im Rahmen des Siegfried-Symposiums in Zürich statt.
Realisierbare Herstellverfahren chiraler Zwischenprodukte
Ausgezeichnet werden die Arbeiten von Ditrichs Forschungsteam zur Entwicklung technisch realisierbarer Produktionsverfahren für optisch aktive Amine, Alkohole und Carbonsäuren. Diese chiralen Zwischenprodukte, die die BASF unter dem Handelsnamen ChiPros® vermarktet, nutzen Kunden des Unternehmens als Schlüsselbausteine bei der Synthese von Wirkstoffen für Pflanzenschutzmittel und Pharmazeutika. Ditrich war insbesondere an der Entwicklung eines Prozesses zur industriellen Herstellung von optisch aktiven Aminen beteiligt. Schlüsselschritt ist die Nutzung einer enzymkatalysierten Reaktion, die die hocheffiziente Trennung der beiden im Ausgangsmaterial vorliegenden Enantiomere ermöglicht.

Enantiomere heißen die beiden in chiralen Molekülen vorliegenden Molekül-Typen. Sie ähneln sich wie eine linke und rechte Hand (griechisch „cheir“) und verhalten sich wie Bild und Spiegelbild, sind aber nicht deckungsgleich. Ein kleiner Unterschied, der aber große Bedeutung auf die daraus hergestellten Wirkstoffe hat: Nur einer der beiden Molekül-Typen zeigt die gewünschte Wirkung im fertigen Produkt. Chirale Moleküle spielen heute für die Herstellung von Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln eine wesentliche Rolle.

BASF: wachsendes Portfolio an chiralen Zwischenprodukten
Die BASF bietet ihren Kunden ein breites, stetig wachsendes Portfolio an chiralen Aminen, beta-Aminosäuren, Aminoalkoholen, aromatischen und aliphatischen alpha-Hydroxysäuren, Alkoholen sowie Epoxiden. Auf Grund langjähriger Erfahrung auf diesem Arbeitsgebiet kann das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden auf der ganzen Welt schnell und gezielt neue chirale Zwischenprodukte entwickeln und produzieren. Möglich sind Lieferumfänge vom Labormaßstab bis hin zu großtechnischen Mengen. Das Unternehmen betreibt derzeit an seinen Standorten Ludwigshafen (Deutschland) und Geismar (USA) drei Produktionsanlagen für ChiPros mit einer Gesamtkapazität von über 4.000 Tonnen pro Jahr.
Chirale Zwischenprodukte sind Beispiele für eine gelungene Nutzung der Weißen Biotechnologie, die die BASF als eine Schlüsseltechnologie im 21. Jahrhundert sieht. Die Weiße Biotechnologie – auch industrielle Biotechnologie genannt – ermöglicht zahlreiche Produkt- und Verfahrensinnovationen, die auf anderen Wegen meist nicht zu erreichen wären. Dabei werden mit Hilfe von Mikroorganismen (Fermentation) oder isolierten Enzymen (Biokatalyse) Produkte wie beispielsweise Enzyme und chirale Zwischen¬produkte hergestellt. BASF verfügt über fast drei Jahrzehnte Erfahrung in diesem Arbeitsgebiet.
Über Siegfried
Die Siegfried Gruppe ist ein weltweit im Bereich Life Science tätiges Unternehmen mit Standorten in der Schweiz, Deutschland, Malta und den USA. Ende 2007 beschäftigte Siegfried rund 900 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von rund 318 Millionen Franken. Die Siegfried Holding AG ist an der Schweizer Börse notiert. Siegfried ist in zwei Marktfeldern tätig. Siegfried Actives entwickelt und produziert pharmazeutische Aktivsubstanzen für die forschende Pharmaindustrie, entsprechende Zwischenstufen und Standardprodukte. Siegfried Generics stellt komplexe Generika her.
Über BASF
Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und ver-marktet das mit etwa 600 Produkten umfassendste Sortiment an Zwischenprodukten weltweit. Zu den bedeutendsten Produktgruppen zählen Amine, Diole, Polyalkohole sowie Säuren und Spezialitäten. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Aus-gangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der Unternehmensbereich Zwischenprodukte agiert aus Standorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Im Jahr 2007 erzielte der nach ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensbereich mit 2.600 Mitarbeitern einen Um-satz von etwa 2,5 Milliarden Euro.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.basf.de/zwischenprodukte.
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Öl und Gas über Chemikalien, Kunststoffe und Veredlungsprodukte bis hin zu Pflanzenschutzmitteln und Feinchemikalien. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF beschäftigt mehr als 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von fast 58 Milliarden €.
Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de.